Ein SharePoint-Intranet in Betrieb zu nehmen dauert für Mittelstandsunternehmen typischerweise acht bis zwölf Wochen — vorausgesetzt, die Planung läuft strukturiert ab. Fehlt diese Grundlage, entsteht eine Plattform, die technisch funktioniert, aber kaum genutzt wird. Der Grund liegt selten im Werkzeug selbst, sondern in fehlenden Entscheidungen vor dem ersten Klick: Wer ist Sponsor? Welche Inhalte kommen wohin? Wer pflegt das System nach dem Go-live?
Dieser Leitfaden beschreibt die sieben Schritte, die eine erfolgreiche SharePoint Intranet Planung ausmachen — von der Zieldefinition bis zur Erfolgsmessung nach dem Go-live. Er richtet sich an IT-Verantwortliche und Projektleiter in Unternehmen mit 50 bis 500 Mitarbeitenden, in Nürnberg und im gesamten deutschsprachigen Raum. Jeder Schritt benennt konkret, was entschieden werden muss und wer eingebunden werden muss.
Warum die Planungsphase über Erfolg oder Scheitern entscheidet
Die häufigste Ursache für schlecht genutzte SharePoint-Intranets ist keine technische — sie ist organisatorisch: fehlende Sponsoren, keine klaren Zuständigkeiten für Inhalte, kein Konzept für die Informationsarchitektur. Laut Bitkom nutzen über 70 Prozent der deutschen Unternehmen ab 250 Mitarbeitenden digitale Plattformen für die interne Zusammenarbeit. Dennoch erreichen viele davon nicht die gewünschte Akzeptanz.
Microsoft formuliert das Risiko direkt: Wer kein Konzept für die Steuerung seines Intranets hat, riskiert, dass es zu einer Informationswüste verkommt. Strukturierte Planung ist deshalb keine bürokratische Übung, sondern Voraussetzung für eine Plattform, die Mitarbeitende tatsächlich nutzen. Die folgenden sieben Schritte geben einen erprobten Rahmen dafür.
Schritt 1: Ziele definieren und Executive Sponsor benennen
Zeitrahmen: 1–2 Wochen
Jedes SharePoint-Intranet-Projekt braucht einen Executive Sponsor aus der Geschäftsführung oder dem Management — nicht nur aus der IT. Ohne sichtbare Führungsunterstützung sinkt die Nutzerakzeptanz deutlich. Der Sponsor trägt das Projekt nach innen, genehmigt Ressourcen und macht durch die eigene Nutzung Vorbild.
Parallel dazu gehören konkrete Ziele auf den Tisch: Sollen Mitarbeitende Unternehmens-News zentral finden? Soll das HR-Portal Anfragen reduzieren? Soll die Dokumentenablage auf dem Fileserver abgelöst werden? Jedes Ziel braucht einen messbaren Indikator — zum Beispiel die Zahl der Helpdesk-Anfragen zu internen Themen oder die Nutzungsrate nach 90 Tagen.
Ein bewährtes Werkzeug ist das sogenannte Cover-Story-Format: Stakeholder beschreiben, wie eine Schlagzeile über das fertige Intranet in einem Jahr aussehen würde. Das schärft das gemeinsame Zielbild schneller als jedes Pflichtenheft. Wie wichtig diese Abstimmung ist, zeigt ein AURUM-Großprojekt für einen führenden deutschen Energieversorger mit über 5.000 Mitarbeitenden: Der initiale Ziel-Workshop deckte auf, dass IT und Unternehmenskommunikation vollständig unterschiedliche Vorstellungen vom Intranet hatten. Die IT priorisierte zentrale Dokumentenablage und Berechtigungsmanagement; die Unternehmenskommunikation wollte ein konzernweites News-Portal mit abteilungsspezifischer Zielgruppenansprache. Erst durch strukturierte Abstimmung in der Planungsphase konnten beide Anforderungen in eine gemeinsame Informationsarchitektur überführt werden — ohne nachträgliche Umbauten.
Schritt 2: Zielgruppen und Nutzungsszenarien analysieren
Zeitrahmen: 1–2 Wochen
Ein Intranet wird für Menschen gebaut, nicht für Abteilungen. Wer die Zielgruppen nicht kennt, baut am Bedarf vorbei. Typische Nutzergruppen im Mittelstand: Büroangestellte, Außendienstmitarbeitende, Führungskräfte, neue Mitarbeitende im Onboarding und Inhalts-Redakteure je Fachbereich. Jede Gruppe hat andere Anforderungen an Navigation, Inhaltsformat und Zugriffsgerät.
Bewährt hat sich die Persona-Methode: Für jede Hauptnutzergruppe entsteht ein konkretes Profil mit Aufgaben, häufigen Fragen und dem Hauptzugriffsgerät. Ergänzend empfiehlt Microsoft, Mitarbeitende zu befragen, die in den letzten drei Monaten ins Unternehmen eingetreten sind — sie erinnern sich noch, welche Informationen am schwersten zu finden waren.
Besonders wichtig: Außendienst- oder Produktionsmitarbeitende ohne Desktop-Arbeitsplatz benötigen eine mobiloptimierte Ansicht. SharePoint Online ist technisch responsive — aber die Informationsarchitektur muss diese Zugangswege von Anfang an einplanen, nicht nachträglich ergänzen.
Schritt 3: Informationsarchitektur und Seitenstruktur festlegen
Zeitrahmen: 1–2 Wochen
Die Informationsarchitektur bestimmt, wie Inhalte organisiert und gefunden werden. SharePoint Online unterscheidet drei Websitetypen: Kommunikationswebsites (Inhalte werden an viele veröffentlicht), Teamwebsites (Teams arbeiten gemeinsam an Dokumenten) und Hubwebsites (verbinden mehrere Sites durch gemeinsame Navigation und Suche).
Für ein typisches Mittelstands-Intranet empfiehlt sich dieses Grundgerüst: eine zentrale Kommunikationswebsite als Startseite, departmentale Kommunikationswebsites je Abteilung und Teamwebsites für aktive Projektarbeit — alles verbunden durch eine Hubwebsite. Die moderne SharePoint-Architektur folgt dem Flachheitsprinzip: keine tief verschachtelten Unterwebsites, sondern eigenständige Sites, die über den Hub miteinander verknüpft sind.
Für die Navigation gilt als Faustformel: Kritische Inhalte müssen mit maximal zwei Klicks erreichbar sein. Wie weit diese Architektur skaliert, zeigt ein AURUM-Projekt für einen führenden deutschen Energieversorger: Für ein Unternehmen mit über 5.000 Mitarbeitenden konzipierte und realisierte AURUM eine Intranet-Struktur mit mehr als 300 einzelnen SharePoint-Sites — verbunden über ein mehrstufiges Hubwebsite-System mit einheitlicher globaler Navigation und konzernweitem Such-Rollup. Diese Skalierung funktioniert nur mit einer durchdachten Informationsarchitektur aus der Planungsphase heraus: Erst die klare Aufteilung in konzernweite Kommunikationswebsites, abteilungsbezogene Teamwebsites und übergeordnete Hubebenen machte Navigation und Suche für alle Nutzergruppen beherrschbar.
Schritt 4: Governance-Konzept entwickeln
Zeitrahmen: 1–2 Wochen
Governance legt fest, wer was darf, wer wofür verantwortlich ist und wie das Intranet langfristig gepflegt wird. Ohne dieses Konzept wächst SharePoint unkontrolliert: veraltete Inhalte, unklare Berechtigungen und Dutzende ungepflegter Seiten sind die typische Folge. Das Governance-Konzept gehört deshalb in die Planungsphase — nicht als Nachgedanke nach dem Go-live.
Mindestinhalt eines Governance-Konzepts: Wer darf neue Sites erstellen? Wie werden Berechtigungen vergeben? Wie oft werden Inhalte auf Aktualität geprüft? Was passiert mit inaktiven Sites? Microsoft empfiehlt, jeder Site mindestens zwei verantwortliche Personen zuzuweisen — als primäre und stellvertretende Ansprechperson.
Für den Mittelstand reicht oft eine schlanke Governance: klare Sitebesitzer je Bereich, ein jährlicher Content-Audit und dokumentierte Regeln für Namenskonventionen und Freigabeprozesse. Wie wichtig Governance auch bei Greenfield-Projekten ist, zeigte sich beim AURUM-Intranet für ein internationales Papierproduktionsunternehmen: AURUM entwickelte von Beginn an ein unternehmensweites Governance-Framework inklusive automatisierter Site-Lifecycle-Verwaltung per PowerShell und klar geregelter Eskalationswege für verwaiste Sites. Diese Weitsicht erwies sich als entscheidend — bereits im ersten Jahr nach Go-live entstanden durch organisches Wachstum in den Produktionsbereichen mehr als 80 neue SharePoint-Sites. Ohne das vorab definierte Framework wäre diese Expansion nicht steuerbar gewesen.
Schritt 5: Pilotprojekt aufsetzen und testen
Zeitrahmen: 2–3 Wochen
Kein Big-Bang-Rollout: Microsoft empfiehlt ausdrücklich, mit einem Pilotprojekt zu starten — einer überschaubaren Gruppe mit engagiertem Sponsor, ausreichend frischen Inhalten und einer klar definierten Testgruppe. Ziel des Pilots ist nicht Perfektion, sondern Feedback: Was funktioniert? Was verwirrt Nutzende? Wo fehlen Inhalte?
Ein funktionsfähiger MVP-Prototyp lässt sich in vier bis sechs Wochen aufbauen: Startseite, fünf bis zehn Kommunikationswebsites für Abteilungen, grundlegende Navigation und Corporate Branding. Dieser Prototyp wird mit der Pilotgruppe getestet, bevor der breite Rollout beginnt. Die seit März 2026 verfügbaren 31 neuen Seitenvorlagen in SharePoint Online beschleunigen diesen Aufbau erheblich.
Feedback aktiv einsammeln — zum Beispiel über ein Microsoft Form direkt auf der Intranet-Startseite. Und: Keine neuen Features während der Pilotphase einbauen. Erst auswerten, dann iterieren. Wie entscheidend dieser Schritt ist, zeigte sich beim AURUM-Intranet-Projekt für ein Personaldienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen aus Nürnberg: Die Pilotphase deckte auf, dass bestehende Genehmigungsworkflows aus dem Altsystem nicht direkt auf SharePoint übertragbar waren. Die Workflows mussten vollständig neu in Power Automate abgebildet werden — inklusive rollenbasierter Benachrichtigungen und mehrstufiger Freigabelogik. Ohne strukturierten Pilot wäre dieses Problem erst nach dem unternehmensweiten Go-live sichtbar geworden.
Schritt 6: Rollout und Change Management
Zeitrahmen: 2–4 Wochen
Ob ein Intranet genutzt wird, entscheidet das Change Management — nicht die Technik. Reine Tool-Schulungen reichen nicht: Mitarbeitende müssen verstehen, welche Prozesse sich durch das Intranet verändern und warum das neue Vorgehen besser ist als das bisherige. Wer diesen Schritt unterschätzt, hat nach drei Monaten eine ungenutzte Plattform.
Bewährt hat sich ein dreistufiger Ansatz: Erstens, ein Netzwerk aus Multiplikatoren (\“Intranet Champions\“) je Abteilung, die neue Kolleginnen und Kollegen begleiten. Zweitens, ein offizielles Launch-Event, das Aufmerksamkeit erzeugt und die Geschäftsführung sichtbar einbindet. Drittens, regelmäßige Sprechstunden in den ersten vier Wochen nach Go-live.
Der Rollout selbst sollte abteilungsweise erfolgen — nicht alle auf einmal. So lassen sich Probleme früh erkennen und beheben. Beim Intranet-Rollout für das Personaldienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen aus Nürnberg etablierte AURUM ein Netzwerk aus Intranet-Champions in jeder Niederlassung, kombiniert mit einem strukturierten Redakteurs-Schulungsprogramm. Da ein großer Teil der Belegschaft im Außendienst tätig ist und das Intranet primär mobil nutzt, wurden alle Seitenvorlagen und Custom Webparts konsequent nach Mobile-First- und UI/UX-Prinzipien gestaltet — mit klarer visueller Hierarchie, reduzierten Klickpfaden und barrierefreier Bedienführung. Das Ergebnis: eine unternehmensweite Nutzungsrate von über 80 Prozent bereits in den ersten vier Wochen nach Go-live.
Schritt 7: Erfolgsmessung und kontinuierliche Verbesserung
Zeitrahmen: laufend — erste Auswertung nach 30 Tagen
Ein SharePoint-Intranet ist kein Projekt mit Abschlusstermin — es ist ein laufendes Programm. Wer nach Go-live aufhört zu messen und zu optimieren, wird nach sechs Monaten feststellen, dass Inhalte veralten und die Nutzung sinkt. Microsoft betont dies ausdrücklich: Das Intranet ist nie fertig.
Relevante Kennzahlen für den Mittelstand: Seitenaufrufe und aktive Nutzende pro Monat (aus SharePoint Analytics), Sucherfolgsrate, Absprungrate auf der Startseite und Rückmeldungen aus kurzen Mitarbeiterumfragen. Ergänzend lassen sich Geschäftskennzahlen heranziehen: Hat sich die Zahl der Anfragen an HR oder IT-Helpdesk verändert?
Empfehlung: monatliche Statusmeetings in den ersten drei Monaten nach Go-live, dann quartalsweise. So bleiben Inhalte aktuell, Sitebesitzer bleiben in der Verantwortung und das Intranet entwickelt sich mit den Anforderungen des Unternehmens weiter. Beim Energieversorger-Projekt etablierte AURUM ein monatliches Governance-Board aus IT, Unternehmenskommunikation und HR — ein Format, das die Weiterentwicklung des Intranets bis heute steuert. Beim Papierproduktionsunternehmen wurde ein automatisiertes Reporting per PowerShell eingerichtet, das Site-Aktivität, Content-Alter und Nutzungstrends wöchentlich an die zuständigen Site-Owner liefert — ohne manuellen Aufwand für die IT-Abteilung.
Typische Fehler bei der SharePoint-Intranet-Planung
Diese vier Muster begegnen uns bei Mittelstandsprojekten regelmäßig:
Kein Executive Sponsor: Projekte, die nur von der IT getrieben werden, erreichen selten die gewünschte Nutzerakzeptanz. Geschäftsführung und Führungskräfte müssen sichtbar mitziehen.
Big-Bang-Rollout ohne Pilot: Wer alle Funktionen auf einmal einführt, überfordert Nutzende und hat keine Möglichkeit, Probleme frühzeitig zu erkennen. Schrittweises Vorgehen ist stabiler und führt zu besserer Akzeptanz.
Governance als Nachgedanke: Werden Regeln erst nach Go-live definiert, entstehen hunderte ungepflegter Sites und unklare Berechtigungsstrukturen. Governance gehört in Schritt 4 — nicht in Monat 6.
Zu viel Individualprogrammierung vor dem Start: Viele Unternehmen unterschätzen, was SharePoint Online ohne Anpassungen leistet. Beim Intranet-Projekt für das Papierproduktionsunternehmen stand im ersten Entwurf eine vollständig eigens entwickelte Suchoberfläche auf dem Projektplan. Im Rahmen der AURUM-Planungsberatung stellte sich heraus, dass SharePoint-Sucherweiterungen kombiniert mit gezielten Inhaltstypen und Metadaten-Konfiguration denselben Funktionsumfang abdeckten — ohne proprietären Code, der bei jedem SharePoint-Update gewartet werden müsste. Dort, wo Standardfunktionen tatsächlich nicht ausreichten, kam Custom-Entwicklung gezielt zum Einsatz: bei produktionsspezifischen Genehmigungsworkflows via Power Apps und bei automatisierten Dokumentenprozessen via maßgeschneiderten PowerShell-Skripten.
Was AURUM für Sie übernimmt
Als SharePoint-Intranet-Spezialist aus Nürnberg begleitet AURUM GmbH Unternehmen jeder Größe durch alle sieben Planungsschritte — von der ersten Stakeholder-Analyse bis zum Go-live und darüber hinaus. Als Microsoft Gold Partner verfügt das Team über umfangreiche Projekterfahrung mit SharePoint Online, Hubwebsite-Architekturen, Governance-Konzepten und integrierten Collaboration-Lösungen mit Microsoft Teams.
Typische Leistungen im Rahmen einer SharePoint-Intranet-Einführung: Bedarfsanalyse und Persona-Workshop, Informationsarchitektur- und Navigationskonzept, technisches Setup und Corporate Branding, Custom Webpart-Entwicklung, Pilot-Begleitung sowie Schulung von Sitebesitzern und Redakteuren. Auf Wunsch übernimmt AURUM auch den laufenden Betrieb, Content-Support und automatisiertes Reporting.
Zu den AURUM-Referenzprojekten zählen: ein konzernweites Intranet für einen führenden deutschen Energieversorger mit über 5.000 Mitarbeitenden (mehr als 300 SharePoint-Sites, Custom Webparts, konzernweites Governance-Framework, komplexe Workflow-Architektur), ein vollständig neu aufgebautes Intranet für ein internationales Papierproduktionsunternehmen (Power Apps-Integration, maßgeschneiderte PowerShell-Automatisierungen, produktionsspezifische Genehmigungsworkflows und Custom Logic) sowie ein UI/UX-optimiertes Intranet für ein Personaldienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen aus Nürnberg — mit Custom Webparts, durchgängigem Design nach Mobile-First-Prinzipien und der Integration bestehender Legacy-Workflows in die neue SharePoint-Umgebung. Wer eine vollständige SharePoint-Beratung sucht — von der Lizenzprüfung über die Migration aus einem bestehenden System bis zur Microsoft 365-Integration — findet beim AURUM-Team den passenden Ansprechpartner.
Häufige Fragen zur SharePoint-Intranet-Planung
Für ein einfaches Basis-Intranet (Startseite, fünf bis zehn Abteilungsseiten, grundlegende Navigation) sind vier bis sechs Wochen realistisch — ohne umfangreiche Anpassungen. Ein vollständiges Mittelstands-Intranet mit Governance-Konzept, Pilotphase und strukturiertem Rollout benötigt typischerweise acht bis zwölf Wochen. Komplexe Großprojekte dauern deutlich länger: Das AURUM-Intranet-Projekt für einen deutschen Energieversorger mit über 5.000 Mitarbeitenden und mehr als 300 Sites war ein Mehrphasenprojekt über mehr als 18 Monate — inklusive konzernweiter Content-Planung, Custom Webpart-Entwicklung, komplexer Workflow-Architektur und dem Aufbau eines unternehmensweiten Governance-Frameworks.
SharePoint Online ist in den meisten Microsoft 365 Business-Plänen enthalten — ab Microsoft 365 Business Basic (ab 5,20 Euro pro Nutzer und Monat, Stand 2026). Für die Grundfunktionen eines Intranets sind keine zusätzlichen Lizenzen notwendig. Erweiterte Governance-Funktionen (SharePoint Advanced Management) und KI-Funktionen (Microsoft 365 Copilot) erfordern separate Lizenzen und sind optional.
Eine Kommunikationswebsite ist für Einwegkommunikation ausgelegt: Wenige Redakteure veröffentlichen Inhalte, viele Mitarbeitende lesen sie — ideal für Startseiten, HR-Portale oder Unternehmens-News. Eine Teamwebsite ist für Zusammenarbeit ausgelegt: Alle Mitglieder können Inhalte bearbeiten, sie ist an eine Microsoft 365-Gruppe gekoppelt und eignet sich für Projektarbeit und gemeinsame Dokumentenablagen.
Weitere häufige Fragen zu SharePoint Intranet
Kleine Intranets mit wenigen Abteilungen und ohne Migrationsbedarf können IT-Teams mit SharePoint-Kenntnissen selbst aufbauen. Ab einer gewissen Komplexität — mehrere Standorte, Altsystem-Migration, DSGVO-Anforderungen, Custom Webparts oder umfangreiche Governance-Konzepte — lohnt sich externe Begleitung. Ein erfahrener Microsoft Gold Partner reduziert die Time-to-Go-live und verhindert Planungsfehler, die nachträglich aufwändige Korrekturen erfordern.
Microsoft betreibt SharePoint Online auf Rechenzentren innerhalb der EU und bietet mit der EU Data Boundary eine vertragliche Absicherung für die Datenverarbeitung in Europa. Für die DSGVO-Konformität im eigenen Unternehmen sind zusätzlich interne Maßnahmen notwendig: Berechtigungskonzept, Datenklassifizierung sowie Einbindung des Datenschutzbeauftragten und — in Deutschland — Abstimmung mit dem Betriebsrat bei Nutzungsanalysen.
Fazit: Planung entscheidet über Erfolg
SharePoint-Intranet-Projekte scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern an unklaren Zielen, fehlendem Executive Sponsor oder Governance-Konzepten, die erst nach Go-live entstehen. Wer die sieben Planungsschritte strukturiert durchläuft, legt die Grundlage für ein Intranet, das Mitarbeitende tatsächlich nutzen. Haben Sie konkrete Fragen zur Planung Ihres SharePoint-Intranets? Das AURUM-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung.

























